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Landesprogramme NRW

Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen

Das Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen NRW löste 2019 das vorherige Landesprogramm ab. Vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2021 stehen den Hochschulen insgesamt ca. 5,6 Mio. Euro zur Verfügung. Das Landesprogramm besteht aus zwei Säulen:

Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (FF-Hochschulen):

Ein Sockelbetrag von 4,5 Millionen Euro pro Jahr soll die Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege verbessern.

Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulmedizin in Nordrhein-Westfalen (FF-Med):

Genderforschungspreis 2019

Für das Jahr 2019 schreibt das Mininisterium für Kultur und Wissenschaft NRW erstmals einen Preis für Genderforschung aus. Der erste Platz des Wissenschaftspreises ist mit 50.000 Euro, der zweite Platz mit 25.000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endete am 1. Juli 2019.

 

Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen

Das Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen NRW ging 2016 in die zweite Förderrunde. Vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2018 werden in den 5,5 Millionen Euro pro Jahr für Gleichstellung investiert. Das Landesprogramm besteht aus drei Säulen:

Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten wird durch einen Sockelbetrag von drei Millionen Euro jährlich gefördert. Diese Mittel werden insbesondere für strukturelle Maßnahmen, zusätzliche Maßnahmen in Fächergruppen mit besonders deutlicher Unterrepräsentanz von Frauen, Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für die Förderung von Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung an die Hochschulen gegeben.
Als zweiter Baustein fließen 1,5 Millionen Euro jährlich in die Nachwuchsförderung an den Universitäten, den Fachhochschulen und den Kunst- und Musikhochschulen. Mit den Geldern werden insgesamt 11 Stellen für Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase an  Universitäten finanziert, 9 Stellen für qualifizierte Frauen mit einem konkreten Interesse an einer Fachhochschullaufbahn und 6 Stellen für Künstlerinnen an Kunst- Musikhochschulen finanziert.
Als dritter Baustein werden 1 Millionen Euro pro Jahr für die Genderforschung bereitgestellt. Gefördert werden Professuren mit Gender(teil)denomination, die neue Felder für die Genderforschung erschließen und somit zu einer thematischen Ausweitung der Genderprofessuren beitragen.

Landesprogramm "Karrierewege FH-Professur"

Das Landesprogramm "Karrierewege FH-Professur" unterstützt qualifizierten Nachwuchs auf dem Weg zur FH-Professur. Damit soll auch das Potenzial gut qualifizierter Frauen noch besser ausgeschöpft werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer können über einen Förderzeitraum von drei Jahren berufspraktische Erfahrungen außerhalb des Hochschulbereichs sowie Lehr- und Forschungserfahrungen im Fachhochschulkontext miteinander kombinieren. Dafür werden sie zeitgleich an einer programmführenden Hochschule und einem externen Unternehmen tätig.

Fachhochschulen, die an dem Programm teilnehmen möchten, können ihre Anträge noch bis Ende 2019 einreichen.

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